Selbstbestimmtes Sozialverhalten trifft auf soziale Unsicherheiten

Wenn ein Lehrer in der Schule eine neue Klasse übernimmt, erwartet er bestimmte soziale Verhaltensweisen, dem Alter der Kinder entsprechend und aufgrund dessen, wie man im Allgemeinen altersgemäß Kinder erlebt und deshalb auch einschätzt. Vielfach erwerben Kinder ihr Verhalten “so nebenbei” und selten denken wir weiter darüber nach. Tatsächlich leiten Kinder aus ihren eigenen Erfahrungen ihr Verständnis ab, wie Menschen ticken, wie Situationen verlaufen,wie Ereighnisse normalerweise sind. Sie erleben Dinge und fühlen Angst oder Frust, Enttäuschung oder Glück. Dies immer mit Bildern gekoppelt, die sie aus Erlebnissen heraus mit diesen Gefühlen zusammen bringen.

Abwarten können, mit anderen gerne teilen, am Geschehen aktiv teilnehmen,

…im Austausch miteinander Gesprächsregeln beachten, Kontakt zu Mitschülern aufnehmen, sachbezogen diskutieren usw., all das sollte ein Schüler beherrschen. Ähnlich erwarten wir es in der Arbeitswelt: Mitarbeiter sollen geduldig sein können und kooperativ in der Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden. Erwünscht ist aktiv lösungsorientiertes Agieren, Offenheit für Kontakte und teamorientiertes Verhalten. Sachverhalte sollen sachlich diskutiert werden können. Erwartet ist Sozialverhalten Eins A, bitteschön mit Perfektion und freundlichem Lächeln. Das bei hoher Arbeitseffizienz und vor allem mit Begeisterung für das Unternehmen und die Produkte!
In dieser Leseprobe habe ich heute (15.12.2017) einige Fakten dazu gefunden.

Unternehmen erleben unsichere Mitarbeiter, fehlende Begeisterung, abgegrenztes Verhalten

Täglich stellen wir fest, die Verhaltensgrundlagen sind unzureichend vorhanden und es ruckelt in der Kommunikation. Was kann man tun? Mit dem Verstehen, was sich hinter sozialen Unsicherheiten verbirgt, öffnen wir Türen und gehen gleichwertiger mit unseren Mitarbeitern um.

Unsicherheiten entstehen durch erlebte Ängste, wenn Ablehnung oder Bewertung erlebt wird. Menschen fühlen sich ausgegrenzt und in ihrer Ganzheit nicht angenommen, also abgelehnt. Dies fällt nicht immer auf, denn es betrifft auch Menschen, die scheinbar angepaßt leben, problemos sich auf Lebens- und Arbeitsbedingungen einlassen, dennoch Gruppenaktivitäten meiden und weniger soziale Interaktionen für sich finden. Manchen fällt spontane Freude auch schwer, unkompliziertes Lachen und Fröhlichsein sind sie nicht gewohnt. Sie weichen Blickkontakt aus, gehen unsichr mit klaren Worten um und fragen wenig, aus der Sorge heraus, vielleicht missverstanden zu werden und nicht gut genug zu sein.

Was wir als “normal” und “üblich” verstehen ist noch lange nicht optimal

Kinder lernen aus dem Verhalten ihrer Bezugspersonen und leiten ihr Verständnis “so funktioniert das Leben” daraus ab. Sie knüpfen daran die Folgerung: So ist das Leben “normal”. Ob dies gelernte Verhalten uns später als Erwachsene nützlich ist und zu guten Beziehungen hilft oder nicht, danach fragt unser Unterbewußtes nicht wirklich. So führen erlebte Krisen oder existenzielle Veränderungen oft zu Unsicherheiten und Angst, die uns hindert, begeisternd uns Aufgaben zu widmen oder helfend die Teamarbeit zu bereichern. Bist du Kollege oder Führungskraft und kennst solche Situationen? Kennst du sie vielleicht auch bei dir selbst?

Verhalten kann sich ändern und neu entwickeln, Mut lernen ist der erste Schritt

Gerade unsichere Menschen haben viel Potential in sich, das gilt es zu entdecken! Täglich das Selbstbewusstsein stärken, ist die Aufgabe. Das ist Persönlichkeitswachstum, wissenschaftlich oft bewiesen. Was kanst du tun, wenn du dich unsicher fühlst? Ich empfehle, besorge dir ein MUT-Buch, das schon vom Äußeren her dich einlädt, es täglich in die Hand zu nehmen und mit deinem Lieblingsstift hinein zu schreiben. Schaue täglich auf das, wofür du dankbar bist! Das schreibe auf. Dann sieh auf das, was dir an diesem Tag gut gelungen ist! Schreibe auch Kleinigkeiten auf. Gut ist, wenn du für beide fragen jeweils mindestens fünf Antworten findest und aufschreibst! In diesem Fall wird Beharrlichkeit dir helfen, die Übung jeden Tag umzusetzen.

Das ist praktizierte Selbstermutigung, die dich stark macht

Welche Erfahrung machst du damit? Entdeckst du Veränderungen? täglich deine Gedanken in dein MUT-Buch aufzuschreiben, das ist praktizierte Selbstermutigung. Was hast du davon, was bringt es dir? Du schärfst den Blick für kleine Ereignisse, die dein Leben erfreuen und wertvoll machen. Genau das ist es! Du wirst dir von Woche zu Woche immer ein bisschen mehr zutrauen, mehr und besser mit anderen ins Gespräch gehen und für dich täglich mehr Selbstsicherheit gewinnen.
Vielleicht fragst du, wie lange muss ich das denn üben? Es gibt nur eine Wirkung, das ist eine Wirkung, die dir nützlich ist! Tust du nichts, dann tut sich auch nichts bezüglich deiner Unsicherheit. Jeder Tag, an dem du etwas tust, bringt dich weiter! Immer einen Schritt. Viele Tage Übung bringen dich viele Tage weiter. Eine Beratung hilft auch, die eigenen Stolpersteine zu finden und sie zu verändern, du kannst mir gerne auch schreiben.

Bei unerwarteten und schwierigen Ereignissen übe ich das auch heute noch. Und es hilft mir heute fast sofort.
Deshalb entwickle ich gerade einen Kurs, in dem man Mut und Ermutigung lernen kann. Der Schnupperkurs ist ein Minikurs “Erfolgreich handeln” und öffnet schon bald seine Türen zur Anmeldung. Während der Teilnahme am Kurs wirst du bereits mutiger werden, Freude an der Umsetzung der Inhalte haben und an deiner Stärke wachsen. Du wirst aufrechter durch deinen Alltag gehen und neugierig deine nächsten Schritte umsetzen.

Herzlichst

Ute – dein Ermutigungscoach

PS: Hier kannst du den Grad deiner inneren Stärke messen und den Test für dich auch auswerten.